Wie kann man dem Körper helfen, seine eigenen Antioxidantien zu bilden?

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Oxidativer Stress ist ein Faktor, der zur Alterung beiträgt. Bisher ging man davon aus, dass der Wirkmechanismus von Antioxidantien darin besteht, dass das Antioxidans den freien Radikalen die Elektronen liefert, die sie zu ihrer Stabilisierung benötigen. Oxidativer Stress wird häufig verwendet, um die toxischen Wirkungen freier Radikale und seinen Beitrag zum Phänomen der Alterung zu beschreiben.

Biologische Systeme

Diese könnten über normale Stoffwechselwege, die durch das Enzym Superoxiddismutase (SOD) vermittelt werden, erhebliche Mengen an freien Superoxidradikalen produzieren. In jüngster Zeit zeichnet sich dank des wissenschaftlichen Fortschritts und des besseren Verständnisses ein weitaus klareres Bild ab. Im Mittelpunkt des neuen Verständnisses steht ein Transkriptionsfaktor namens Nuclear Factor (Erythroid-derived 2)-like 2, oder Nrf2. Ein hohes Maß an freien Radikalen schaltet Nrf2 ein, ein Protein, das solange ruht, bis es durch einen Nrf2-Aktivator ausgelöst wird.

Sobald Nrf2 freigesetzt ist, wandert es zum Zellkern, wo es sich an die DNA an der Stelle des Antioxidant Response Elements (ARE) bindet. Der Transkriptionsfaktor Nrf2 bindet sich an das ARE. Die Aktivierung des Weges führt zur Expression antioxidativer Enzyme. Der Mechanismus der Nrf2-Aktivierung beinhaltet ein Protein namens Keap1, ein im Zytoplasma verankertes Suppressorprotein, das Nrf2 physisch bindet. Die Aktivierung von Nrf2 öffnet der Zelle im Grunde die Tür zur Bildung einer breiten Palette wichtiger Antioxidantien.

Natürliche Antioxidantien

Wie sich herausstellt, sind viele verschiedene Lebensmittel wie Kurkuma, Grüntee-Extrakt und Kaffee starke Aktivatoren des Nrf2-Signalwegs. Sie enthalten zwar nicht unbedingt viele Antioxidantien, aber sie stärken direkt die angeborene Fähigkeit des Mobiltelefons, einen umfassenden antioxidativen Schutz zu schaffen, indem sie der DNA Signale geben. Auf diese Weise können spezifische Moleküle aus Nrf2-auslösenden Lebensmitteln die Bildung von Tausenden von Antioxidantienmolekülen auslösen, die im Gegensatz zu herkömmlichen Antioxidantienergänzungen einen besseren Schutz gegen die schädlichen Auswirkungen freier Radikale bieten.

Nrf2 nimmt eine Feinabstimmung der Expression zahlreicher Gene vor, darunter die bekannten antioxidativen Enzyme sowie eine große Anzahl von Genen, die scheinbar unterschiedliche Prozesse steuern, wie z. B. Immun- und Entzündungsreaktionen, Gewebeumbau und Fibrose, Karzinogenese und Metastasierung sowie kognitive Störungen und Suchtverhalten. Die Zellen erzeugen also ihre eigenen Antioxidantien. Vielleicht müssen wir einfach nur mit Nrf2-Aktivatoren aus Phytonährstoffen nachhelfen. Diese Idee ist besonders attraktiv, wenn man bedenkt, dass die Nrf2-Expression mit dem Alter abzunehmen scheint, was zu einer Beeinträchtigung der oxidativen Stressreaktionen führt.